Propolis

Die Bienen sammeln Harze von verschiedenen Knospen von Bäumen und verarbeiteten sie im Bienenstock weiter. Mit dieser Masse desinfizieren sie ihr zu Hause und verkitten Spalten, sodass im Volk kein Luftzug entsteht, vor allem nicht im Winter.

 Der Begriff Propolis kommt aus dem Altgriechischen. "Pro" bedeutet "vor" und "polis" bedeutet "Stadt", zusammengesetzt heißt es also "vor der Stadt". Darüberhinaus bedeutet "Propoliso" im Deutschen "Kitten und Spachteln".

Umgansprachlich wird Propolis auch als Kittharz bezeichnet.

Die Geschichte des Bienenkittharzes reicht bis in die früheste Menschheitsgeschichte zurück. In den ersten Hochkulturen, wie zum Beispiel bei den alten Ägyptern, wurde Honig und Propolis zur Einbalsamierung von Mumien verwendet. Aus dieser Zeit sind die ersten Aufzeichnungen zur Behandlung von Schnittwunden und Verletzungen mit Propolis bekannt.

Propolis Bestandteile:

  • ca. 50 - 55% Harze und Balsame
  • ca. 25 - 30% Bienenwachs
  • ca. 8 - 11% Ätherische Öle
  • ca. 5% Pollen
  • ca. 5% Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelementen und verschiedene organische Soffe
  • mit Fermenten angereichert 


Bienenwachs

Das Wachs produzieren die Bienen selbst. Sie schwitzen feine Plättchen aus den Wachsdrüsen am Hinterleib aus. Damit bauen sie ihre Waben, in denen die Königin ihre Eier legt, und die Arbeiterbienen sowohl Honig als auch Pollen einlagern.

Bienen bauen Waben mit sechseckigen Zellen aus Bienenwachs. Frisch gebaut ist das Wachs fast weiß. Die Zellen werden zum Brüten und Aufziehen der Jungbienen, sowie zum Einlagern von Honig und Pollen verwendet. 



 
 
 
 
E-Mail
Anruf
Instagram
LinkedIn